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Sesame – Wir lernen Gamedesign!

Heute ist das Smartphone fester Bestandteil des Lebensalltags aller Jugendlichen. Die meisten bekommen digitale Trends schon in der Schule mit und lernen im Handumdrehen neue Techniken.

Gleichzeitig wird auf dem Arbeitsmarkt händeringend nach Programmierern gesucht. Denn trotz der Affinität zu Digitalem ist das Interesse von jungen Menschen an der technischen Umsetzung von Apps oder Spielen weiterhin gering. Bereits in der Schule sind Fächer wie Informatik negativ konnotiert.

Hier setzt Sesame an: Wir bringen Gamedesign in den Kunstunterricht. Das Projekt verfolgt die Idee, Schülerinnen und Schüler durch kreatives Arbeiten an Programmierung heranzuführen, sie sozusagen mit Kreativität in die Informatik zu „verführen“. Dafür eignen sich Videospiele besonders, da die meisten mit ihnen vertraut sind und gleichzeitig die Umsetzung viel Kreativität und künstlerisches Geschick erfordert. Gamedesign beginnt im Analogen mit Zeichnungen, Materialcollagen, Plastilin usw. Doch erst das Programmieren haucht der geplanten Spielfigur und Fantasiewelt Leben ein.

Unsere Partner im Projekt haben langjährige Expertise, wie man „jung und alt“ mit der Welt des Digitalen und der Games vertraut macht – doch nur außerhalb der formalen Bildung. Zusammen mit Lehrkräften loten wir das Potential von Gamedesign im Schulunterricht aus und entwickeln einen Hybrid-Ansatz aus Kunst und Technologie. Wie das aussehen kann, überprüfen wir anhand praktischer Einführungen für die Lehrkräfte und mit einem Pilotprojekt mit Jugendlichen in der Schule.

Die Projektergebnisse können so einen wichtigen Betrag dazu leisten, die Einführung von Gamedesign in Schulen zu verwirklichen.

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Projektdetails

Durchgeführt in:

Deutschland, Lettland, Österreich

Laufzeit:

2022-2023

Transnationale Partner:

in Lettland: Ventspils
in Österreich: Playful Solutions

Ansprechperson:

Christine Sauter
Tel: +49 (030) 809 941 13
E-Mail: sauter@bgz-berlin.de

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