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Global Fairness: Globales Lernen in der Schule

Es ist traurige Realität, dass die ökonomischen, ökologischen und sozialen Ungleichheiten zwischen dem Globalen Süden im Verhältnis zum Globalen Norden stetig größer werden. Die Menschen im Globalen Norden müssen erkennen, wie fundamental sich ihr Lebensstil und ihr Konsumverhalten auf Entwicklungsländer auswirken und was sie gegen diese Ungleichheiten tun können.

Das Projekt „Global Fairness“ greift diese Thematik auf und initiiert sie dort, wo Menschen auf das Leben vorbereitet werden – in den Schulen. Hier finden sich also unsere „Agents for Change“ – „Agenten für den Wandel“. „Global Fairness“ ist das Nachfolgeprojekt von “Awareness for Fairness“- dessen innovative Weiterentwicklung. Die wichtigsten Themen rund um „Global Fairness“ sollen in den Klassenzimmern – in Lehrplänen, in Bildungsangeboten, in den alltäglichen Unterricht – integriert werden. Das Projekt richtet sich daher an Schulakteure – insbesondere an Manager/innen und Lehrkräfte, an Schüler/innen sowie an Schulverwaltungen.

Wir erwarten von „Global Fairness“ eine Vielzahl von Wirkungen für die Schulen im Bereich Globales Lernen. Dazu gehören u.a. die Integration von globalen Themen in den Lehrplänen und Schulprogrammen, eine bessere Methodenkompetenz der Lehrkräfte und ein gestärktes Engagement bei den Kindern und Jugendlichen – als „Agenten für den Wandel“. Schulen können sich als Faire Schule zertifizieren lassen und damit globale Fairness im Schulprofil nachhaltig verankern.

Langfristig sollen so ein Bewusstsein für globale Fairness gestärkt und Änderungen im Konsumverhalten angestoßen werden. Dafür wird das Projekt vielfältige Materialien zur Nutzung im Unterricht zur Verfügung stellen – Handbücher für Lehrkräfte ebenso wie Arbeitsmaterialien für die Schüler/innen, Ausstellungen oder ein “Globales Klassenzimmer”. Den speziellen Projektnutzen für Berlin sehen wir in der Stärkung der internationalen Vernetzung der Berliner Schulen und der begleitenden NROs sowie der Unterstützung bei der Umsetzung der neuen curricularen Vorgaben für den Lernbereich globale Entwicklung in den Berliner Schulen.

 “Wir in der Ökumenischen Akademie Prag freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der BGZ bei dem Projekt “Global Fairness”. Es wird sicherlich genauso erfolgreich wie das Vorläuferprojekt “Awareness for Fairness”. Das Thema der globalen Gerechtigkeit ist von entscheidener Bedeutung und wir hoffen, dass wir viele junge Menschen als Akteure der Veränderung gewinnen.”

Jiří Silný, Leiter der Ökumenischen Akademie Prag e.V.

“Dieses Dokument wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union erstellt. Für seinen Inhalt ist allein die BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit verantwortlich; es gibt nicht den Standpunkt der Europäischen Union wieder.“

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Projektdetails

Durchgeführt in:

Berlin (DE), Prag (CZ), Leeds (UK), Linz (AT), Budapest (HU)

Laufzeit:

2013 – 2016

Partner in Berlin:

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, EPIZ,KATE,GSE

Transnationale Partner:

Welthaus der Diözese Linz (AT), Ökumenische Akademie Prag (CZ), Leeds City Council und Leeds Development Education Centre (UK), Artemisszió Foundation (HU)

Projektseite:

www.globfair.be-fair.eu

Ansprechperson:

Dr. Justyna Ellis
Tel. +49 (30) 809941-17

Geber:

EU-Kommission / EuropeAid (Aktionsprogramm “Non-State Actors and Local Authorities in Development”)