BGZ - Berliner Gesellschaft für internationale ZusammenarbeitmbH

Chronik

21.09.1983: Gründung der BGZ als „Berliner Gesellschaft für deutsch-türkische wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH“ auf Initiative des Regierenden Bürgermeisters Richard von Weizsäcker. Ziel ist die Förderung von KMU in der Türkei und deutsch-türkische Kooperation in der beruflichen Bildung.

1984: Erste Fördermittel von BMZ/ GTZ zur „Förderung betrieblicher Ausbildungsmaßnahmen in Entwicklungsländern“. Start der Projekte für Kraftfahrzeugmechaniker, Maschinen- und Betriebsschlosser in Ankara, Istanbul und Izmir.

1985/86: BGZ ist Mitbegründer der MEKSA Stiftung zur Förderung der Berufsbildung und der Kleinindustrie in Ankara. Generalsekretär wird Dr. Erdogan Okyay.

1986: Bundespräsident Richard von Weizsäcker besucht das BGZ/ MEKSA-Ausbil­dungsprojekt in Izmir.

1987: Beginn der Ausbilderausbildung in der Türkei; erste Gesellenprüfungen in Istanbul und Izmir.

1988: Aus- und Weiterbildung für Arbeitslose und Rückkehrer-Jugendliche wird neues Arbeitsfeld für BGZ/ MEKSA. Finanziert wird das Projekt durch das BMA.

1989/90: Adana, Marmaris und Eskisehir werden Projektstandorte u.a. in den Bereichen Holzbearbeitung und Tourismus. In Istanbul und Izmir initiiert die BGZ Meisterausbildung nach deutschem Vorbild.

1991: Novellierung des türkischen Handwerksgesetzes: Festschreibung der dualen Berufsausbildung.
BGZ bahnt Kontakte zu schweizerischem DEZA an und koordiniert ein regionales Projektpaket der MEKSA-DEZA Zusammenarbeit im Südosten der Türkei.

1992/93: Erstes trilaterales Projekt von BGZ und MEKSA mit Partnern in Kasachstan, Kirgisien, Turkmenistan und Usbekistan.
MEKSA initiiert die Mitgliedschaft der TESK bei UEAPME (Union des Europäischen Handwerks und der Klein- und Mittelunternehmen).

1994: Ausweitung der Aktivitäten auf Polen und andere MOE-Länder. Umbenennung der Gesellschaft in „BGZ Berliner Gesellschaft für entwicklungspolitische Zusammenarbeit mbH“

1995/96: In Köyceğiz (MUĞLA) wird ein Ausbildungshotel eingerichtet und in Betrieb genommen. Neue Ausbildungsprojekte in Handwerk und Dienstleistung starten an sechs Standorten in der Türkei.

1997: Bundesverdienstkreuz für Dr. Albert Freitag, Gründungsgeschäftsführer der BGZ, Dr. C. Sencer Imer, Präsident der MEKSA, Dr. Erdogan Okyay, Vize- Präsident der MEKSA und Dr. Irfan Yazman, Geschäftsführer der MEKSA für ihre Verdienste um die deutsch-türkische Zusammenarbeit

1998: BGZ gründet die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (BGZ – Fundacja Wspolpracy Polsko-Niemieckiej) in Warschau

1999: BMA fördert über die BGZ Projekte zur Reintegration von „Gastarbeiterkindern“ in der Türkei. Projektstandorte sind Marmaris und Köyceğiz

2000: Erste Projekte in Polen: Seminare für Sozialpartner und Austausch- und Qualifizierungsmaßnahmen in der deutsch-polnischen Grenzregion, gefördert über BMBF und das EU-Programm Leonardo da Vinci

2001: Die Integration von Migrant/innen wird weiterer Projektschwerpunkt der BGZ. Start der bundesweiten EQUAL-Entwicklungspartnerschaft ProInteCra – Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten ins Handwerk

2002: Erste Zusammenarbeit mit der European Training Foundation zur Vorbereitung von Bulgarien, Rumänien und der Türkei auf den EU-Beitritt.

2003: Die BGZ erhält ein weiteres Aufgabengebiet: Förderung von Verwaltungskooperationen und Unterstützung der Berliner Städtepartnerschaften.
Die Internationale Unternehmerinnenkonferenz für Teilnehmerinnen aus den Partnerstädten Warschau, Prag, Budapest und Istanbul ist Beginn einer Konferenzreihe

2004: Nach regionaler und inhaltlicher Neuausrichtung Umbennung in „BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH“.
Start von neuen Projekten, u.a. „Networking Berlin“ und ersten deutsch-türkischen Mobilitätsprojekten über Leonardo da Vinci. Durchführung der Internationalen Wasserkonferenz in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen.

2005: Die zweite EQUAL-Entwicklungspartnerschaft der BGZ wird bewilligt. „ProIntegration – Integration durch interkulturelles Mainstreaming" startet mit 9 Teilprojekten in Berlin.
Im Rahmen von MEDA (EU) realisiert die BGZ zwei große Projekte der technischen Hilfe in der Türkei zur Stärkung der regionalen Feuerwehren in Kocaeli und Adapazari im Bereich institutionelle Entwicklung, Mitarbeiterschulung und Katastrophenschutz.

2006: Zusammen mit dem U-Bahnfernsehen „Berliner Fenster“ und dem radiomultikulti, führt die BGZ das DigiTales Filmfestival „EQUAL Opportunities for All“ durch.
Mit Aktive Health startet das erste BGZ- Projekt im Rahmen des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin“.

2007: Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und weiteren Partnern richtet die BGZ die II. International Water Conference (IWC) im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen aus. Mit Health Exchange und EU in Motion werden weitere Projekte der BGZ im Masterplan Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg bewilligt.

2008: Mit „EU in Motion“ und „Health Exchange“ setzt die BGZ weitere Projekte im Masterplan Gesundheit um. Im Themenfeld Umwelt und Energie startet „KoTransfer“ als Nachfolgeprojekt von „Umbau & Ko“.

2009: Zusammen mit der Berliner Feuerwehr und der Handwerkskammer startet die BGZ „Einsatz Berlin“, das einen neuen Zugang zur Feuerwehrlaufbahn eröffnet. Mit „Leonida“ startet das dritte große ESF-Projekt der BGZ. „Umbau & Ko“ erhält den Leonardo-Preis 2009.

Mit „Awareness for Fairness“ und „BerufeGlobal“ startet die BGZ zwei neue Projekte im Themenfeld Globales Lernen. "Awareness for Fairness" wird einer der drei Preisträger des World Aware Education Awards 2010, vergeben vom Nord-Süd-Zentrum des Europarates.